(CONNECT) Glencore hat 2025 laut einer Mitteilung wieder einen leichten Gewinn von 363 Millionen Dollar erzielt. Im Vorjahr hatte das Rohstoffunternehmen mit Sitz in Baar noch einen Verlust von 1,634 Milliarden Dollar ausgewiesen.
Der Umsatz stieg 2025 um 7 Prozent auf 247,535 Milliarden Dollar. Das angepasste Betriebsergebnis sank dagegen um 6 Prozent auf 13,511 Milliarden Dollar. Glencore macht dafür laut seiner Präsentation die gesunkenen Kohlepreise und das geringere Fördervolumen von Kupfer namentlich in der Mine von Collahuasi in Chile sowie Exportrestriktionen für Kobalt in der Demokratischen Republik Kongo verantwortlich.
Glencores CEO Gary Nagle sieht sein Unternehmen dennoch gut für die Zukunft aufgestellt. Glencore optimiere kontinuierlich sein Portfolio und setze voll auf Wachstum im Kupfergeschäft. „Bereits im zweiten Jahr in Folge haben wir unsere Ziele für die Jahresproduktion wichtiger Rohstoffe erreicht“, wird er in der Mitteilung zitiert.
Glencore sei auch als selbstständiges Unternehmen ein gutes Investment, wird er in der Mitteilung zitiert. Glencore wird 2026 pro Aktie 10 Dollarcent auszahlen, insgesamt 1,2 Milliarden Dollar.
Bei der Präsentation selbst fügte er aber laut einem Bericht der „Financial Times“ hinzu, dass er immer noch an den Sinn von Konsolidierung in der Branche glaube. Glencore hatte Anfang des Jahres mit Rio Tinto über eine mögliche Übernahme durch den britischen Wettbewerber gesprochen. Diese Gespräche sind inzwischen abgebrochen worden. ce/ug

