GF schliesst Transformation ab

Schaffhausen – Die Georg Fischer AG (GF) hat ihren Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht. Der Konzern hat im Berichtsjahr die Transformation zu einem reinen Flow-Solutions-Unternehmen weitgehend abgeschlossen. Der Umsatz belief sich auf 4,1 Milliarden Franken. Für 2026 rechnet GF mit einem Wachstum im unteren einstelligen Prozentbereich.

(CONNECT) Die Georg Fischer AG (GF) fokussiert künftig konsequent auf den Bereich Flow Solutions. Laut einer Mitteilung zu den Geschäftszahlen 2025 wurde nach Ende der Berichtsperiode auch der Verkauf des Automobilgeschäfts von GF Casting Solutions abgeschlossen.

Die Transformation sowie die Verkäufe prägten die Finanzergebnisse 2025. Der Konzernumsatz sank von 4,77 Milliarden auf 4,11 Milliarden Franken, das EBIT von 389 Millionen  auf 326 Millionen Franken und der den Aktionären zurechenbare Reingewinn von 214 Millionen auf 103 Millionen Franken. Ausschlaggebend waren insbesondere Devestitionen, die schwächere operative Performance aufgegebener Geschäftsbereiche sowie Einmaleffekte. Der Free Cashflow inklusive Devestitionen und Akquisitionen stieg deutlich auf 412 Millionen Franken, während die Nettoverschuldung auf 1,68 Milliarden Franken zurückging.

„GF hat die bedeutendste Transformation in seiner Unternehmensgeschichte abgeschlossen und sich zu einem reinen Flow-Solutions-Unternehmen entwickelt. Wir haben unseren strategischen Fokus weiter geschärft, um Wachstum in den Märkten Gebäude, Industrie und Infrastruktur zu unterstützen“, wird CEO Andreas Müller zitiert.

Mit der Strategie 2030 zielt GF nun auf die Stärkung des Kerngeschäfts, Wachstum durch Innovation sowie führende Marktpositionen in Gebäude-, Industrie- und Infrastrukturlösungen. Bis 2030 strebt GF einen Umsatz von 4,2 bis 4,5 Milliarden Franken, EBIT-Margen von 13 bis 15 Prozent, eine starke Cashflow-Generierung sowie weiterhin attraktive Dividenden an.

Für 2026 erwartet GF ein organisches Wachstum im unteren einstelligen Prozentbereich sowie – bereinigt um Vergleichseffekte – eine EBIT-Marge von 10,5 bis 12,5 Prozent und eine EBITDA-Marge von 14 bis 16 Prozent. ce/ja

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