(CONNECT) Die Gemeinde Seuzach hat EKZ nach einem Ausschreibungsverfahren damit beauftragt, als Kooperationspartner eine Machbarkeitsstudie für die Erneuerung und Erweiterung des Wärmeverbundnetzes zu erstellen. Hintergrund sind laut einer Mitteilung des Energieversorgers die ausgeschöpfte Kapazität der bestehenden Energiezentrale, die fehlende Redundanz und der steigende Investitionsbedarf.
Im Rahmen der Studie wird EKZ die bauliche Machbarkeit, die zu erwartenden Kosten und die Bewilligungsfähigkeit vertieft prüfen. Zudem soll aufgezeigt werden, wie die Anlage technisch, wirtschaftlich und ökologisch weiterentwickelt werden kann. Gleichzeitig soll die Frage beantwortet werden, ob es innerhalb des bestehenden Versorgungsperimeters weiteres Interesse für einen Anschluss an die Fernwärme gibt.
Die Ergebnisse werden für Ende November erwartet. Auf der Grundlage dieser Informationen wird die Gemeinde dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Fällt die Studie positiv aus, beabsichtigt Seuzach den Angaben zufolge, den Wärmeverbund und dessen Anlagen an EKZ zu verkaufen und sie gemeinsam mit dem Energieunternehmen umzusetzen. ce/mm

