FimmCyte und Gedeon Richter gehen Forschungskooperation ein

Basel/Budapest - Die FimmCyte AG und Gedeon Richter Plc. haben eine strategische Zusammenarbeit zur Behandlung von Endometriose angekündigt. Die Kooperation soll die Entwicklung des neuartigen Moleküls FMC2 für die klinische Anwendung vorantreiben.

(CONNECT) Das Basler Biotech-Unternehmen FimmCyte hat eine strategische Forschungskooperation und eine Optionslizenzvereinbarung mit dem Budapester Pharmaunternehmen Gedeon Richter bekanntgegeben. FimmCyte hat FMC2 entwickelt, ein neuartiges Molekül auf Basis der firmeneigenen Antikörperplattform, das für die nachhaltige klinische Behandlung chronischer fibrotisch-entzündlicher Erkrankungen wie Endometriose entwickelt wurde. Im Rahmen der Kooperation soll die Entwicklung von FMC2 nun für die klinische Anwendung beschleunigt werden, heisst es in einer Mitteilung.

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Endometriose beschränken sich derzeit auf die Linderung der Symptome sowie operative Eingriffe. FMC2 habe laut FimmCyte das Potenzial, eine der ersten krankheitsmodifizierenden Therapien für Endometriose zu sein, welche die Ursache der Erkrankung behandelt. Im Rahmen der Kooperation werden die Unternehmen darum gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durchführen, um einen innovativen, nicht-hormonellen Ansatz zu entwickeln, der über die reine Symptomlinderung hinausgeht.

„Diese Zusammenarbeit ist ein bedeutender Fortschritt für FimmCyte und die Patientinnen, denen wir letztendlich helfen werden“, erklärt FimmCyte-CEO Mohaned Shilaih in der Mitteilung. „Gedeon Richters führende Expertise im Bereich Frauengesundheit bringt aussergewöhnliche Entwicklungskompetenz und globale Reichweite mit sich, und wir freuen uns, diese Stärke mit der Spitzenforschung von FimmCyte zu verbinden.“ ce/nta

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