ETH und UBS lancieren neues Förderprogramm für Start-ups

Zürich - Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hat mit der UBS ein neues Förderprogramm für Start-ups aufgelegt. Mit UPortunity soll jungen Gründerinnen und Gründern geholfen werden, aus ihren Ideen marktfähige Unternehmen zu entwickeln.

(CONNECT) Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hat mit der UBS das neue Förderprogramm UPortunity für Start-ups aufgelegt. Wie es in einer Mitteilung heisst, will die Universität damit eine Lücke in ihrem Förderangebot rund um das Unternehmertum schliessen. Zusätzlich zu Forschenden, die aus ETH-Fonds Mittel beantragen können, sollen hier auch Studienabgängerinnen und -abgänger gefördert werden.

Zweimal pro Jahr startet eine neue Kohorte. Teilnehmen können Teams mit bis zu fünf Mitgliedern. Es gibt ein Projektbudget von je 5000 Franken, zudem erhalten drei Mitglieder eines ausgewählten Teams während drei Monaten finanzielle Unterstützung. Mit verschiedenen Aktivitäten werden die Teams während der Arbeit an den Projekten bewusst gemischt, um einen regen Gedankenaustausch und Kontakte zu initiieren.

„Es gibt unglaublich viele Talente und Ideen an der ETH. Mit dem neuen Programm können wir nun auch Personen unterstützen, die während ihres Studiums eine gute Idee entwickelt haben und diese nach Abschluss verwirklichen möchten“, wird Cornelia Walther, Leiterin des UPortunity-Programms, in der Mitteilung zitiert.

Finanziert wird UPortunity im Rahmen der Partnerschaft zwischen der ETH Zürich und der UBS. Die Bank bringt dazu auch ihre Expertise in Beratungen und Workshops ein. Lukas Döbelin, Leiter Akademische Partnerschaften bei UBS, sieht in dem Programm „ein Umfeld, das Talent, Unternehmergeist und konkrete Unterstützung verbindet“. Cara Ammann hat laut der Mitteilung bereits von dem Programm profitiert. Sie treibt die Entwicklung eines Prothesenschafts nun mit ihrem Start-up Softletics weiter voran. ce/ww

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