(CONNECT) Das in Lancy ansässige Unternehmen Dyneo wurde laut einer Mitteilung in das Portfolio des Technologiefonds aufgenommen. Der Technologiefonds vergibt als Instrument der Schweizer Klimapolitik Kreditgarantien an Unternehmen, die mit ihren Produkten eine nachhaltige Reduktion von Treibhausgasemissionen ermöglichen. Mit dem Kredit plant Dyneo, welches sich auf die Analyse von Daten aus Wärme- und Kältenetzen spezialisiert hat, seine Expansion in Europa zu beschleunigen.
Dyneo nutzt Modelle der Künstlichen Intelligenz (KI), um Datenpunkte von Fernwärmnetzen in konkrete Handlungsempfehlungen umzuwandeln. Die KI „erkennt Anomalien, bevor es zu Ausfällen kommt, lokalisiert und kontextualisiert Wärmeverluste und passt Regelungsparameter an“, heisst es in der Mitteilung. Damit erweitert sie die Analysefähigkeiten von Betreibern und verbessert die Leistung kritischer Infrastrukturen für die Energiewende. „Weniger Energieproduktion bei gleichbleibender Versorgungsleistung bedeutet weniger Emissionen“, so das Unternehmen.
Den Kredit wird Dyneo nutzen, um die Industrialisierung seiner Datenintelligenzplattform sowie die Beschleunigung des Vertriebs in der Schweiz, in Frankreich und in Belgien zu unterstützen. Im nächsten Schritt plant das Unternehmen eine umfassendere Expansion in ganz Europa.
„Die Unterstützung ermöglicht es uns, die Wirkung unserer Technologie zu steigern, indem sie uns die Mittel an die Hand gibt, um in unsere Teams und in das Produkt zu investieren“, so Dyneo-CEO Maël Perret, in der Mitteilung. ce/nta

