Drei Fragen an… Jacqueline Hofer

Jacqueline Hofer, SVP, Wahlkreis Uster

Jacqueline Hofer ist seit 2011 Zürcher SVP-Kantonsrätin und Mitglied der Kommission für Justiz und öffentliche Sicherheit. Sie führt ein Immobilien-Treuhandunternehmen, sitzt im Vorstand des KMU- und Gewerbeverbands Kanton Zürich und präsidiert die KMU-Frauen Kanton Zürich. National ist sie Vorstandsmitglied der KMU-Frauen Schweiz. Zudem engagiert sie sich im Vorstand des Schweizerischen Schiesssportverbands und setzt sich für Gewerbe, Sport, Sicherheit und eine starke Milizarmee ein.

Frau Hofer, welche Themen liegen Ihnen derzeit in Ihrem Wahlkreis Uster besonders am Herzen?

Im Bezirk Uster braucht es starke KMU, verlässliche Rahmenbedingungen und eine Infrastruktur, die den Standort stärkt. Dazu zählen genügend Gewerbeflächen, schnelle Bewilligungen und gute Verkehrsanbindungen. In Uster sollen Bahnübergänge entschärft, unnötige Tempo-30-Zonen vermieden und der Abbau von Parkplätzen gestoppt werden. Zentral sind zudem gut ausgebildete Fachkräfte, eine starke Berufsbildung und ein leistungsfähiges Spital Uster für die Versorgung und die Standortattraktivität.

Wenn Sie Königin von Zürich wären, was würden Sie als erstes zu Gunsten des Standorts Zürich entscheiden? 

Ich würde die Bürokratie abbauen und die unternehmerische Freiheit stärken: schnellere Verfahren, digitale Verwaltung und klare Priorität für Infrastruktur wie die Oberland-Autobahn. Der Bezirk Uster soll ein starker Sport- und Vereinsstandort bleiben, denn Sport fördert Gesundheit, Zusammenhalt und Inklusion. Dieses Engagement stärkt die Region. Wichtig bleibt zudem: In der Schweiz entscheidet die direkte Demokratie – sie macht unseren Standort stark und erfolgreich.

Wie finden Sie Ausgleich zu Beruf und Politik?

Sport, Musik, Natur und Zeit mit Familie und Freunden geben mir Energie und Bodenhaftung. Gerade in der Politik ist es wichtig, geerdet zu bleiben – unsere direkte Demokratie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen und im Alltag verankert sind. Diese Haltung prägt meine Arbeit, und genau so möchte ich meine Tätigkeit als bürgerlich-liberale Kantonsrätin weiterführen.

Zurück zur Übersicht