(CONNECT) Die Cotierra AG hat in einer Finanzierungsrunde 3 Millionen Dollar eingesammelt. Angeführt wurde sie von PINC, der Risikokapitalabteilung der Paulig Gruppe (Helsinki), und Carbon Removal Partners (Zürich). Beteiligt haben sich ausserdem die Zürcher Kantonalbank, die Carbon Drawdown Initiative (Fürth), better ventures (München), Gota Ventures (Madrid), Hungry4Impact (Mailand) und Triple Impact Ventures (Wien) sowie auf Klima und Wirkung fokussierte Business Angels.
„Diese Investition wird erfolgreiche Einsätze vor Ort in ein integriertes Produkt verwandeln, das unsere Kundschaft zuverlässig in ihren Abläufen einsetzen kann“, so das 2023 gegründete Zürcher Start-up in seiner Mitteilung. Cotierra bietet skalierbare Infrastruktur, um die Agrarlieferketten von Lebensmittel- und Getränkeunternehmen zukunftssicher zu gestalten. Das junge Unternehmen erschliesst Bioabfälle in landwirtschaftlichen Betrieben der Tropen und wandelt sie in Biokohle um. Erfahrungen hat das junge Unternehmen bisher auf Kaffeeplantagen gewonnen.
Das Team mit umfassender Expertise in Forschung und Entwicklung, Kohlenstoffmärkten und der Kaffeelieferkette hat laut dem in Schlieren ansässigen Start-up-Förderer Venture Kick bereits 5 Millionen Dollar Umsatz mit Kohlenstoffmärkten und Kaffeeakteuren wie Jacobs Kaffee, Kaufland, LDC und der Neumann Kaffee-Gruppe erzielt. Seine Partnerschaften mit drei der fünf grössten Kaffeehändler ermöglichen den Zugang zu über 2 Millionen Kaffeebäuerinnen und -bauern. Cotierra hatte von Venture Kick unmittelbar nach der Gründung zwei Anschubfinanzierungen von zusammen 60'000 Franken erhalten.
Mit dem nun eingeworbenen frischen Kapital will Cotierra seine Expertise den Angaben zufolge auch auf tropische Anbaugebiete für Kakao, Baumwolle und Zitrusfrüchte ausweiten. Cotierra will seinen Angaben zufolge „dezentralisierte Biokohle als Grundpfeiler der tropischen regenerativen Landwirtschaft etablieren“, um sie „produktiver, widerstandsfähiger und emissionsarmer" zu machen. ce/mm

