(CONNECT) Die Threema GmbH wechselt laut ihrem Blog-Beitrag den Eigentümer. Die Investmentfirma Comitis Capital aus Frankfurt am Main übernimmt den in Freienbach ansässigen Messenger-Dienst. Sie kauft Threema von der Münchner Afinum Management GmbH, die das Schwyzer Unternehmen 2020 übernommen hat. Zu diesem Zeitpunkt „sind die Threema-Apps Open Source geworden“. Seither habe Afinum Threema „als Unternehmen professionalisiert“ und unter anderem „zum Marktführer im Business-Messaging“ gemacht. Ausserdem wurde in diesem Zeitraum die Protokoll-Suite modernisiert und die Unterstützung für mehrere Geräte (Multi-Device-Funktionalität) entwickelt.
Nun hat Afinum nach sechs Jahren die mittlere Laufzeit seiner Beteiligungen erreicht und Threema an Comitis Capital verkauft. Mit seinen hochsicheren digitalen Kommunikationslösungen bediene Threema einen vielfältigen Kundenstamm, der von KMU bis hin zu globalen Konzernen reiche, zusätzlich zu seiner starken Basis treuer, datenschutz- und sicherheitsbewusster Nutzerinnen und -nutzer, heisst es in einer Mitteilung der deutschen Investmentfirma.
Threema, so Nikolaus Bethlen, geschäftsführender Gesellschafter von Comitis. „ist einzigartig positioniert, um von den langfristigen strukturellen Wachstumstrends bezüglich sicherer Kommunikation, europäischer Datenhoheit und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu profitieren“.
Auch künftig unterliegt Threema nicht deutschem Recht, klärt der Blog-Beitrag auf. Wie schon Afinum, so halte nun auch der neue Eigentümer Comitis seine Beteiligung über die in Zürich ansässige Threema Holding AG. Auch für Nutzende bleibe alles gleich, betont Threema: „Mission, Werte und Unternehmensstrategie ändern sich nicht.“ Auch die Geschäftsleitung bleibe im Amt „und wird Threema weiterhin nach den bewährten Grundsätzen führen“. ce/mm

