(CONNECT) Cause widmet sich nun auch in Schulen dem Kampf gegen Fake News. Als eines seiner ersten Produkte hat das im März 2026 gegründete Luzerner Start-up die Fake News Box für Schülerinnen und Schüler entwickelt. Sie versetzt Lehrpersonal in die Lage, ihnen nahezubringen, wie sie selbstbewusst mit Fehlinformationen, KI-generierten Inhalten und digitaler Manipulation umgehen. Schulen erhalten die Fake News Box gratis.
Das Programm orientiert sich am Lehrplan21. Es kombiniert praxisorientiertes Lernen, interaktive Module und Beispiele aus der realen Welt. Laut einer Mitteilung verbindet die Box Journalismus, Künstliche Intelligenz (KI), Cybersecurity, Ethik, Recht, Psychologie und weitere Disziplinen. Das Unternehmen bezeichnet die Fake News Box als „ein Werkzeug, mit dem Schulen ihre Schülerinnen und Schüler auf eine Welt vorbereiten, in der nicht mehr alles, was echt aussieht, auch echt ist“.
Die Fake News Box wurde den Angaben zufolge gemeinsam mit Pädagogischen Hochschulen, didaktischen Fachpersonen sowie Lehrkräften entwickelt. Das Wissensvermittlungspaket beinhaltet gebrauchsfertige Unterrichtsmaterialien, eine digitale Lernplattform mit adaptiven Lernpfaden, Richtlinien zur Bewertung und Zertifizierung für einen Führerschein gegen Fake News sowie Einblicke für die Lehrpersonal und eine Fortschrittsüberwachung. Die Box wird am 23. September mit drei Schulklassen im Technopark Luzern, wo Cause ansässig ist, getestet.
Cause ist ein gemeinnütziges Unternehmen, dessen Methoden „mit einem einzigen Ziel“ entwickelt werden: „den Einzelnen wieder selbstbestimmte Meinungsbildung zu ermöglichen“. Es wird durch Stiftungen, Fördergelder und Spenden getragen. Ergänzend entstehen Business-Angebote wie Schnittstellen für Medienhäuser, Reputationsanalysen und Marktberichte. ce/mm

