(CONNECT) BTRY hat sich im Auswahlverfahren des EU-Förderprogramms EIC Accelerator durchgesetzt. Die Ausgründung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) erhält laut einer Mitteilung 2,2 Millionen Euro zur Weiterentwicklung seiner flexiblen und ultradünnen Festkörperbatterien.
In der aktuellen Förderrunde wurden 38 Unternehmen aus ganz Europa ausgewählt, die Erfolgsquote lag bei weniger als 5 Prozent.
BTRY will mit den Geldern die Industrialisierung seiner Technologie beschleunigen, die Markteinführung vorbereiten und die Basis für Europas erste Industrieanlage für Dünnschicht-Festkörperbatterien schaffen. Diese soll jährlich Millionen von Batterien produzieren können.
Das 2023 gegründete Start-up mit Sitz in Dübendorf entwickelt ultraflache Dünnschichtbatterien mit Festkörpern anstelle von flüssigen Elektrolyten für Anwendungen in den Bereichen Industrie, Internet der Dinge (IoT), Medizintechnik und Wearables. Die Batterien sollen Energiespeicherung und hohe Leistungsabgabe in einer einzigen Lösung vereinen. Ein lösungsmittelfreies Vakuumbeschichtungsverfahren auf Basis von Rolle-zu-Rolle-Anlagen aus der Halbleiterindustrie soll zudem eine skalierbare und kosteneffiziente Produktion ermöglichen.
Der EIC Accelerator investiert in Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die eine innovative Technologie, Dienstleistung oder ein Geschäftsmodell entwickeln mit dem Potenzial, neue Märkte zu schaffen oder bestehende Märkte nachhaltig zu verändern. ce/as

