Baxiva erhält von Venture Kick 150'000 Franken

Schlieren ZH - Baxiva kann mit einer Anschubfinanzierung von Venture Kick in Höhe von 150'000 Franken seinen präventiven Impfstoff gegen Escherichia coli weiterentwickeln. Das Kolibakterium kann zu schweren Harnwegsinfektionen und Komplikationen wie Sepsis führen und ist für zahlreiche Todesfälle verantwortlich.

(CONNECT) Die Baxiva AG hat laut einer Mitteilung von Venture Kick die Förderphase 3 gewonnen und eine Förderung von 150'000 Franken bekommen. Die 2025 gegründete und in Schlieren ansässige Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich entwickelt einen neuartigen Impfstoff zur Prävention von Erkrankungen, die durch Escherichia coli (E. coli) verursacht werden.

Sie sind die weltweit häufigste Ursache für antibiotikaresistente Infektionen, vor allem auch der Harnwege. Diese Infektionen können zu schweren Komplikationen wie Sepsis führen und verursachen den Angaben zufolge allein in den USA jährlich über 80’000 Todesfälle. Einen zugelassenen Impfstoff gegen E. coli gibt es noch nicht. Baxiva will diese Lücke füllen.

Lange Zeit galt es als unmöglich, ein Glykokonjugat für E. coli zu entwickeln. Doch genau an einem solchen Impfstoff arbeitet Baxiva. Neu an dessen Ansatz ist das Ziel des Impfstoffs: Er richtet sich gegen die Kapsel, unter der sich E. coli vor der Immunabwehr versteckt. Durch die Prävention von Infektionen will das Unternehmen den Einsatz von Antibiotika reduzieren und das Risiko schwerer Krankheitsverläufe senken.

Wie Venture Kick weiter mitteilt, unterstützen die 150'000 Franken Baxiva beim Übergang von einem forschungsorientierten Projekt zu einem investitionsbereiten Unternehmen. Die Finanzierung soll die operative Strukturen und Governance stärken, die Finanzierungs- und Partnerschaftsstrategie schärfen und Marktaktivitäten zur Definition des nächsten Pipeline-Kandidaten unterstützen.

„Venture Kick war für uns von unschätzbarem Wert, um exzellente Wissenschaft in eine skalierbare Geschäftsstrategie zu übersetzen“, so CEO Dr. Tim Keys über die bisherige Unterstützung durch den Start-up-Förderer. „Der strukturierte Prozess und das direkte Feedback erfahrener Juroren waren für ein Team von Wissenschaftlern, das ein venture-finanziertes Unternehmen aufbaut, äusserst konstruktiv.“ ce/mm

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