(CONNECT) Die AMAG Gruppe hat bei der AMAG Zug in Cham ihren ersten High-Power-Charging (HPC)-Standort eröffnet. Der neue Ladehub ist Teil ihres öffentlichen Schnellladenetzwerks. Laut einer Mitteilung verbindet er eine Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt, Speichertechnologie und ein intelligentes Energiemanagement.
Die neuen Anlagen eignen sich insbesondere für die neueste Generation von Elektrofahrzeugen mit 800-Volt-Technologie. Unterstützt und ergänzt wird die Ladeinfrastruktur durch vier Grossbatteriespeicher des norwegischen Unternehmens Pixii mit einer Gesamtkapazität von 900 Kilowattstunden und einer Leistung von 450 Kilowatt sowie durch eine grosszügig dimensionierte Photovoltaikanlage (PV) auf dem Dach. Der Vorzugstarif für die Kundschaft der von AMAG importierten Fahrzeuge liegt bei 28 Rappen pro Kilowattstunde.
Die AMAG investiere in Cham vor allem in dezentrale Speicher und intelligente Software, so Oliver Roggwiller, Leiter des AMAG Energy-Ladenetzwerks: „Durch das Zusammenspiel von PV-Anlage, Batteriespeicher und der intelligenten Steuerung über Helion One halten wir die Stromkosten wirtschaftlich, entlasten das Netz und laden bei Sonnenschein nachhaltigen Solarstrom direkt ins Auto.“
Wie die AMAG betont, deckt die Gruppe die gesamte Wertschöpfungskette über ihre Tochterfirmen selbst ab: Volton Engineering verantwortete Konzept und Planung, Helion übernahm die Installation und Inbetriebnahme. Betrieb, Kommerzialisierung und Bewirtschaftung erfolgen über autoSense.
Mit der Anlage in Cham beginnt die AMAG den Ausbaus ihres HPC-Netzes: Bis Ende 2027 sollen schweizweit bis zu 20 zusätzliche HPC-Standorte mit 80 neuen Ladepunkten hinzukommen. Durch diese Investition will das Unternehmen einen weiteren Beitrag zur Alltagstauglichkeit der Elektromobilität leisten. Bislang umfasst sein Netzwerk rund 270 Ladepunkte an 50 Standorten. ce/mm

