Aktienkapital der SMG Swiss Marketplace Group wird neu aufgeteilt

Zürich/Bern - Die Mobiliar hat ihre Beteiligung an der SMG Swiss Marketplace Group von 19,3 auf 11,8 Prozent reduziert. Knapp die Hälfte der abgestossenen Aktien wurde von der TX Group aufgekauft, rund 1 Million Anteile kaufte die SMG selbst zurück. Der Rest ging an institutionelle Investoren.

(CONNECT) Bei der SMG Swiss Marketplace Group (SMG) hat sich das Gewicht der Anteilseignenden verändert. Im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens hat die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG Mitte September ihre Beteiligung an der 2021 als Gemeinschaftsunternehmen der TX Group AG, Mobiliar, Ringier AG und dem Finanzdienstleister General Atlantic SC B.V. gegründeten Gruppe von 19,3 auf 11,8 Prozent verringert. Die Mobiliar bleibe aber „eine bedeutende Aktionärin von SMG und wird nach wie vor im Verwaltungsrat der Gesellschaft vertreten sein“, erläutert die Versicherungsgruppe aus Bern in einer entsprechenden Mitteilung.

Die TX Group AG kaufte 3,4 Millionen Aktien und damit knapp die Hälfte der von der Mobiliar abgestossenen 7,5 Prozent an der SMG auf. Damit erhöhe sich die Beteiligung der Zürcher Mediengruppe an der SMG von 31,4 auf 34,9 Prozent. Als Kaufpreis für das Paket nennt die TX Group in einer eigenen Mitteilung rund 98 Millionen Franken.

„Der Kauf dieser Aktien spiegelt unser Vertrauen in die strategische Positionierung von SMG, die Qualität ihrer Marktplattformen sowie ihr langfristiges Wachstumspotenzial wider“, wird Daniel Mönch, Chief Portfolio & Operations Officer der TX Group AG, in der Mitteilung der TX Group zitiert. „Wir glauben, dass SMG gut aufgestellt ist, um ihren Aktionären nachhaltigen Wert zu bieten und in den kommenden Jahren erfolgreich zu den Ergebnissen der TX Group AG beizutragen.“ In der SMG sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

Rund 1 Million der von der Mobiliar abgestossenen Aktien kaufte die SMG selbst zurück. Die übrigen Aktien aus dem angebotenen Paket der Mobiliar gingen an institutionelle Investoren. ce/hs

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