ABB unterstützt Schweizer Kandidatur für Winterspiele 2038

Zürich - ABB beteiligt sich mit 20 Millionen Franken an einer privaten Defizitgarantie für Olympische Winterspiele 2038 in der Schweiz. Auch der Turnschuhhersteller On und Sunrise unterstützen die Kandidatur. Die Schweiz bewirbt sich als erstes Land für die Austragung.

(CONNECT) Die Schweiz soll als erstes Land überhaupt zu einem Austragungsort für Olympische Winterspiele werden. Die Wettkämpfe sollen 2038 dezentral im ganzen Land stattfinden. Die Finanzierung soll vor allem privat erfolgen. Die Schweiz hat bis Ende 2027 Zeit, eine entsprechende Kandidatur zuhanden des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit Sitz in Lausanne auszuarbeiten.

Eine Gruppe von privaten Unternehmen unterstützt das Vorhaben als sogenannte Fahnenträger mit einer Defizitgarantie von insgesamt 200 Millionen Franken. Dazu gehören bereits der Turnschuhhersteller On und das Telekomunternehmen Sunrise. Nun beteiligt sich auch ABB mit 20 Millionen Franken an der Durchführungsgarantie. Diese wird laut einer Mitteilung nur fällig, wenn nach der Durchführung der Olympischen und der Paralympischen Spiele ein Defizit entstände.

Frédéric Favre sieht in dem Engagement von ABB einen Vertrauensbeweis. „Dass sich das Unternehmen für die Schweizer Kandidatur einsetzt, bestätigt unser Modell einer privaten Finanzierung mit öffentlicher Unterstützung“, wird der CEO des Trägervereins Switzerland 2038 in der Mitteilung zitiert. „Zusammen mit den anderen Fahnenträgern schafft ABB mit ihrer Garantie die entscheidende finanzielle Sicherheit für die Entwicklung eines kosteneffektiven, nachhaltigen Projekts, das Schweizer Spitzenleistung verkörpert.“

Aus der Sicht von Peter Voser passt die Vision dezentraler und nachhaltiger Spiele perfekt zu den Werten und Schweizer Wurzeln von ABB. „Unsere Garantie unterstreicht unseren festen Glauben an die Fähigkeit der Schweiz, innovative und zukunftsweisende Spiele auszurichten, die die führenden Technologien und natürliche Schönheit des Landes zur Geltung bringen“, wird der Verwaltungsratspräsident von ABB zitiert.

Der Bundesrat hat bereits einen Bundesbeitrag von 200 Millionen Franken für die Kandidatur zugesagt, unter der Voraussetzung, dass sich die Kantone und Gemeinden mit mindestens dem gleichen Beitrag engagieren. Eine Defizitgarantie hat er ausgeschlossen. ce/ug

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