(CONNECT) ABB und das brasilianische Minenunternehmen Vale haben eine strategische Partnerschaft vereinbart, um den Einsatz von Automatisierungs- und Künstliche Intelligenz (KI)-Technologien in der Mineralienförderung in Brasilien voranzutreiben. Ziel ist es, die Produktivität, Sicherheit und Energieeffizienz an mehreren brasilianischen Standorten von Vale zu fördern, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
Die Partnerschaft folgt auf die Fertigstellung des Modellanlage Conceição II von Vale in Itabira, Minas Gerais. Im Rahmen des Projekts fungierte ABB als Berater, Systemintegrator und Technologieanbieter. In der Anlage, die eine jährliche Kapazität von 11,2 Millionen Tonnen aufweist, installierten die Partner rund 100 Überwachungskameras und automatisierten über 7000 Messgeräte. Mittels der Einführung von Data Intelligence, um die mehr als 400 Variablen in allen Phasen des Erzaufbereitungsablaufs zu steuern und zu optimieren, konnte Conceição II eine deutliche Produktivitätssteigerung verzeichnen.
Seit der Umsetzung 2024 steigerte die Anlage ihre Gesamtproduktivität um 25 Prozent, produzierte 40 Prozent mehr Premium-Erz und verringerte ihre Eisenverluste in den Abraumhalden um 26 Prozent. „Aufbauend auf den Erfolgen bei Conceição II schaffen wir einen Rahmen, um einen einheitlichen Ansatz für Automatisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung über mehrere Standorte hinweg umzusetzen“, wird Joachim Braun, Präsident der Division Process Industries bei ABB, zitiert. ce/ja

