Stadler ernennt Philipp Brunner zum neuen Group CEO

Bussnang TG - Philipp Brunner löst am 1. Januar 2027 Markus Bernsteiner als Group CEO von Stadler ab. Der 42-jährige bisherige Leiter der Divisionen Zentraleuropa und Deutschland ist seit 16 Jahren bei Stadler und seit 2021 in der Konzernleitung.

(CONNECT) Der Verwaltungsrat des Schienenfahrzeugherstellers Stadler Rail hat laut einer Mitteilung Philipp Brunner zum neuen Group CEO ernannt. Der 42-Jährige ist seit 16 Jahren bei Stadler tätig, aktuell als Leiter der Divisionen Zentraleuropa und Deutschland. Vorgänger Markus Bernsteiner führt die Stadler-Gruppe seit 2023 operativ und will nach 27 Jahren Arbeit im Unternehmen seinen Schwerpunkt auf Verwaltungsratsmandate legen. 

Philipp Brunner ist seit 2021 Teil der Konzernleitung. Er gelte als anerkannte und hervorragende Führungsperson, mit viel  Branchenkenntnis. Für seine neue Rolle bringe er viel Erfahrung in den Divisionen Zentraleuropa an drei Standorten ein. Dort habe er das Wachstum und die Profitabilität bei insgesamt 2600 Mitarbeitenden gesichert. Nach 16 Jahren bei Stadler sei er vertraut mit dem Herstellungsprozess von Schienenfahrzeugen, der globalen Zulieferindustrie sowie der Märkte in Europa, Asien und Nordafrika, heisst es. Brunners berufliche Laufbahn begann nach Betriebswirtschaftsstudium (Universität St.Gallen) und Master of Business Administration (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) bei der UBS und in der Konsumgüterbranche. Innerhalb der Stadler-Gruppe hat er sich nach Worten von Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler in zahlreichen zentralen Funktionen hochgearbeitet und mehrfach international bewiesen, dass er im operativen Geschäft exzellente Resultate erzielt. 

Der Wechsel sei strategisch von langer Hand geplant. Der 60-jährige Markus Bernsteiner wolle seine operative Erfahrung als Verwaltungsrat in anderen Unternehmen einbringen. „Ich danke Peter Spuhler und Stadler für 27 Jahre hervorragende Zusammenarbeit. Stadler wird immer ein Teil von mir sein“, wird er zitiert. 

Bernsteiner machte sich in einer Phase grosser Herausforderungen infolge Pandemie, Ukrainekrieg, Überschwemmungen und Lieferkettenproblemen verdient. Resilienz und Profitabilität des Unternehmens seien gestiegen: Im ersten Halbjahr 2026 wuchs der Umsatz um 40 Prozent auf 2,0 Milliarden Franken. Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2026 liegen bei einem Umsatz von deutlich über 5 Milliarden Franken sowie einer EBIT-Marge von mehr als 5 Prozent. Peter Spuhler würdigt Bernsteiners „umsichtige Führung und seine grosse Verbundenheit zu Stadler“. ce/heg

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