(CONNECT) Die Schweiz bewirbt sich um die Austragung des jährlich stattfindenden internationalen Raumfahrkongresses IAC 2029 in Genf. Die Entscheidung über den Austragungsort fällt an der kommenden Herbsttagung der Internationalen Raumfahrtföderation IAF im türkischen Antalya.
Vertretungen der Schweizer Raumfahrtbranche haben deshalb laut einer Mitteilung an der IAF-Frühjahrstagung im März in Paris für die Austragung in Genf geworben. Zu ihnen gehörten Vertreterinnen und Vertreter von Swiss Space Exchange (SXS), des Swiss Space Office, von Swissmem Swiss Space Industries Group (SSIG), aber auch des Geneva Convention Bureau. „Unsere Kandidatur ist mehr als ein Vorschlag – sie ist eine Gelegenheit, der Welt die Stärke, Exzellenz und Vielfalt des Schweizer Raumfahrtökosystems zu zeigen“, heisst es in der Mitteilung. „Die Schweiz ist bereit. Genf ist bereit. 2029 ruft.“
Die Schweiz hat ihre Kandidatur unter das Motto gestellt „Den Weltraum feiern, Vertrauen aufbauen“. Damit reagiert sie bewusst auf die derzeitigen geopolitischen Unsicherheiten. Genf als ein Ort der Menschenrechte, der Diplomatie, der Stabilität und Sicherheit wie auch einer guten Erreichbarkeit von überall in der Welt biete eine neutrale Plattform, auf der die Welt zusammenkommen könne, heisst es in der Mitteilung.
Die Branchenvertretungen verwiesen in Paris zudem auf die erstklassigen Universitäten und Forschungseinrichtungen, die etablierten Technologieanbieter wie auch die innovativen Start-ups. Die Schweizer Raumfahrtbranche könne mit Präzision, Innovation, Nachhaltigkeit und mit ihrer internationalen Zusammenarbeit punkten. ce/ug

