(CONNECT) Der Westschweizer Stromanbieter Romande Energie investiert in Hyperion Robotics mit Sitz im finnischen Espoo. Die Beteiligung soll gemäss einer Mitteilung die Entwicklung neuer Fundamentlösungen für Strommasten und weitere Netzinfrastrukturen finanzieren. Damit will das Unternehmen aus Morges den Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze im Zuge der Energiewende vorantreiben.
Hyperion Robotics entwickelt Infrastrukturbauteile aus Stahlbeton für Stromnetze und Rechenzentren, die mithilfe von 3D-Druck, Robotik und eigener Software hergestellt werden. Produziert werden sie in robotergestützten Mikro-Fabriken in der Nähe der Baustellen. Dadurch sollen die Logistik vereinfacht sowie Bau und Inbetriebnahme von Energieinfrastrukturen beschleunigt werden.
Die Bauteile verursachen bei ihrer Herstellung bis zu 70 Prozent weniger CO2-Emissionen als herkömmliche Betonlösungen. Zudem sollen sie bis zu 75 Prozent weniger Material benötigen und die Bauzeit um bis zu einem Drittel verkürzen. ce/as

