(CONNECT) Proxipel SA hat am 18. Juni am Produktionsstandort von Lémanpellet in Gimel Proxiflex in Betrieb genommen. Profliflex ist laut einer Mitteilung die weltweit erste vollständig mobile Pelletproduktionsanlage.
Die mobile Proxiflex-Anlage wird direkt an den Biomasse-Produktionsstandorten installiert und verarbeitet Holz- und landwirtschaftliche Reststoffe, um sie vor Ort in Pellets umzuwandeln. Ziel ist es, den Transport dieser Rohstoffen und die damit verbundenen CO2-Emissionen zu vermeiden. Proxiflex ermöglicht es, bisher unzureichend genutzte lokale Ressourcen zu nutzen und einen regionalen Energiekreislauf zu versorgen, was im Einklang mit den Dekarbonisierungszielen der Kommunen steht.
Die Anlage in Gimel wurde in Anwesenheit von fast hundert Gästen eingeweiht. „Proxipel zeigt, dass die Energiewende kein Ziel mehr ist: Sie ist dank Innovationen, die unsere Energieautarkie stärken und die Ressourcen unserer Regionen nutzen, bereits in vollem Gange“, sagte der Waadtländer Staatsrat Vassilis Venizelos laut der Mitteilung.
Katrin Vetsch wies auf das grosse Potenzial. „Diese Innovation verdeutlicht perfekt das Potenzial einer lokalen, kreislauforientierten und effizienten Nutzung der Ressource Holz“, sagte die Präsidentin von Holzenergie Schweiz. Proxiflex stelle „einen konkreten Hebel dar, um die Energieautarkie der Regionen zu stärken und gleichzeitig zum Kampf gegen den Klimawandel beizutragen“.
Zwei weitere mobile Proxiflex-Anlagen sind bereits für 2026 bestellt. Für 2026 sind sechs Maschinen vorgesehen, für 2027 dann 15. Das Unternehmen will sich auf den Schweizer und den französischen Markt konzentrieren. Die Proxipel SA hat ihren Sitz in Le Vaud. ce/gp

