(CONNECT) Die Medyria AG hat eine Investitionsrunde mit 3,5 Millionen Franken abgeschlossen. Mit dieser Finanzierung unternimmt das im Technopark Winterthur ansässige Medtech-Unternehmen einer Mitteilung zufolge „einen entscheidenden Schritt in Richtung der weltweiten Vermarktung des PyCath-Systems“.
PyCath liefert kardiologischem Fachpersonal Echtzeitinformationen zu den wichtigen physiologischen Parametern CRF (Koronare Flussreserve) und FFR (Fraktionelle Flussreserve), die Aufschlüsse über die Durchblutung des Herzmuskels und Verengungen in den Herzkranzgefässen ermöglichen. Zu diesen Indizes fügt PyCath die Messung der Blutflussgeschwindigkeit hinzu, die von einem eigenen Sensor ausgeführt wird.
Die aktuelle Finanzierung soll die Expansion von Medyria in den USA vorantreiben, so Medyria-Gründer und -CEO Mauro M. Sette: „Diese Finanzierung bestätigt nicht nur das disruptive Potenzial unserer PyCath-Technologie, sondern verschafft uns auch den nötigen Spielraum, um das 510(k)-Zulassungsverfahren der FDA zu durchlaufen und unsere kommerzielle Infrastruktur in den Vereinigten Staaten aufzubauen. Wir konzentrieren uns voll und ganz darauf, diese bahnbrechende Diagnoselösung amerikanischen Ärzten zur Verfügung zu stellen, mit dem Ziel, letztendlich die Behandlungsergebnisse für Patienten weltweit zu verbessern.“
Diese aktuelle Investition folgt auf eine Finanzierungsrunde aus dem vergangenen Jahr, in der sich Medyria 1,5 Millionen Franken für die Weiterentwicklung von PyCath sicherte. Bereits 2012 hatte Medyria das Förderungsprogramm von Venture Kick gewonnen, war 2016 eines der TOP 100 Swiss Startups und schloss 2018 eine Serie-B-Finanzierungsrunde mit 3,7 Millionen Franken ab. ce/mm

