(CONNECT) Geobrugg hat den Grundstein für ein neues Werk in Romanshorn gelegt. Mit dem Bau der neuen Produktionsstätte will das Unternehmen „ein klares Zeichen für die Zukunft des Standorts Romanshorn“ setzen, heisst es in einer Mitteilung. Dafür investiert der Hersteller von vielfältigen Schutzsystemen 10 Millionen Franken in den Ausbau des Werkneubaus. Zu den Systemen gehören Netze, die vor Naturgefahren schützen, als auch Schutzzäune an Motorsportstrecken, bei Tunnel- und Bergbau sowie in der Industrie.
Geobrugg errichtet in Romanshorn sowohl ein Produktions- als auch ein Logistikzentrum. Die Halle umfasst etwa 3000 Quadratmeter Produktionsfläche. Ergänzt werden diese von 3100 Quadratmetern Lager- und Umschlagfläche. Für ein nachhaltiges Bewirtschaften entsteht auf dem Dach eine Photovoltaikanlage mit 1800 Paneelen und einer Spitzenleistung von 870 Kilowatt. Die Anlagen von Geobrugg werden künftig eigenen Strom in Höhe von 1,3 Gigawattstunden erzeugen, der sowohl am neuen Standort Hofstrasse als auch am bestehenden in der Aachstrasse verwandt wird.
Die Inbetriebnahme des neuen Werks 2 ist für Mitte 2027 vorgesehen und wird in der ersten Phase 30 neue Arbeitsplätze schaffen. „Unsere Schutzlösungen entwickeln sich laufend weiter. Mit Werk 2 schaffen wir die Voraussetzungen, um künftig noch effizienter zu produzieren und flexibel auf die Bedürfnisse unserer Kunden zu reagieren. Gleichzeitig investieren wir in den Produktionsstandort Ostschweiz“, wird Andrea Roth, CEO von Geobrugg, in der Mitteilung zitiert. ce/ww

