(CONNECT) Das IFJ Institut für Jungunternehmen hat den ersten Quartalsbericht 2026 veröffentlicht. Demnach bleibt die Schweiz ein attraktives Land für Neugründungen, im ersten Quartal des Jahres wurde 14‘666 Firmen neu gegründet, heisst es in einer Mitteilung. Mit diesem Rekord für ein erstes Quartal überstieg die Zahl der Neugründungen jene des Vorjahresquartals um 4,9 Prozent.
Erstmals hat der IFJ-Bericht auch eine Altersstruktur zu den Neugründungen erfasst. Dazu wurden die Daten von 23‘706 IFJ-begleiteten Neugründungen der vergangenen zehn Jahre verglichen. Im Ergebnis zeigte sich, dass am häufigsten Menschen im Alter von 25 bis 44 Jahre den Schritt in die Selbstständigkeit wagten. Das Durchschnittsalter von Gründerinnen und Gründern liegt bei 39,1 Jahren. Beachtlich sei, dass jeder zehnte Gründer aus dem Altersbereich über 55 Jahre kommt.
Im Vergleich der Grossregionen liegt das Tessin mit einem Zuwachs von 17,1 Prozent vor der Ostschweiz (+9,2 Prozent) und Zürich (+6,6 Prozent). Zu den Kantonen mit geringeren Neugründungen zählen Basel-Stadt (-8,8 Prozent), Nidwalden (-11,1 Prozent) und Obwalden (-22,6 Prozent).
Im Branchenvergleich wurden die meisten Firmen im Beratungssektor gegründet, vor Handwerk, Architektur und Bauwesen und der Immobilienbranche. Insgesamt unterstreicht die Analyse, dass die Gründungstätigkeit in der Schweiz von verschiedenen Generationen getragen wird und ungeachtet der sich verkomplizierenden Weltlage stetig entwickelt. ce/ww

