(CONNECT) CUTISS hält ein neues Patent in Händen: Die im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässige und 2017 gegründete Ausgliederung der Universität Zürich hat vom Patentamt der USA das Schutzrecht für sein Einwegsystem und Verfahren zur Herstellung eines komprimierten Hydrogels erhalten.
Laut einer Mitteilung der Biotech-Firma betrifft die patentierte Erfindung einen Kernbereich des Prozesses der des sogenannten Tissue-Engineering-Prozesses, indem sie die Herstellung von komprimierten Hydrogelen in einem vollständigen Einwegformat ermöglicht. Gemäss dem Patent ist dieser Ansatz darauf ausgelegt, das Kontaminationsrisiko zu verringern, den Arbeitsablauf zu vereinfachen, die Produktionskomplexität zu senken und eine verbesserte Qualität sowie Skalierbarkeit bei der Herstellung von Transplantaten zu ermöglichen.
Den Angaben zufolge stärkt das neue Patent aus den USA das Portfolio an geistigem Eigentum des von CEO und Mitgründerin Dr. Daniela Marino, COO Kathi Mujynya Ludunge und CIO Dr. Vincent Ronfard geführten Unternehmens. Vor allem unterstützt es dessen übergeordnete Strategie, personalisierte Hautgewebetherapien durch robuste, standardisierte und skalierbare Herstellungsansätze für sein Hauptprodukt denovoSkin zu industrialisieren.
Unter diesem Namen hat CUTISS ein Verfahren zur Herstellung menschlicher, lebender Haut für die personalisierte Anwendung entwickelt. Das Hauptprodukt von CUTISS befindet sich derzeit in der Schweiz und der Europäischen Union in einer klinischen Studie der Phase 3 und verfügt über den Status als Arzneimittel gegen seltene Krankheiten, die sogenannte Orphan Drug Designation, zur Behandlung von Verbrennungen, erteilt von Swissmedic, der Europäischen Arzneimittel-Agentur und der US-Food and Drug Association. ce/mm

