Connectome sichert sich 2 Millionen Dollar

Zürich/London - Die Connectome GmbH hat sich in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde frisches Kapital in Höhe von 2 Millionen Dollar gesichert. Das Unternehmen will seine Plattform zum Messen kognitiver Leistungsfähigkeit weiter ausbauen. Mit den erweiterten Erkenntnissen soll die kognitive Gesundheit geschützt werden.

(CONNECT) Die in Zürich und London ansässige Connectome GmbH hat sich in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde frisches Kapital in Höhe von 2 Millionen Dollar sichern können, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Mit dem Geld will das NeuroTech-Start-up seine Plattform zum Messen kognitiver Leistungsfähigkeit weiter ausbauen. Die Finanzierung wurde von Redstone angeführt. Es beteiligten sich weiter Concept Ventures, Octopus, Node Ventures, The Players Fund sowie weitere Investoren und erfahrene Business Angels aus verschiedenen Ländern.

Connectome wurde 2024 von den Neurowissenschaftlern Lucas Scherdel und Rufus Mitchell-Heggs gegründet. Ziel des Unternehmens ist die Untersuchung kognitiver Leistungsfähigkeit. Dabei sollen Einblicke in die Unterschiede der Gehirnaktivität innerhalb von Individuen und deren Veränderungen in Abhängigkeit von Lebensstil, Umwelt und Gesundheit gewonnen werden. In der Folge wollen die Beteiligten kognitive Funktionen verstehen, überwachen und verbessern, um eine Krankheitsprophylaxe vornehmen zu können und somit die kognitive Gesundheit zu schützen.

„Unsere Umwelt und die Technologien stellen heute beispiellose Anforderungen an das Gehirn, doch uns fehlen alltägliche Möglichkeiten, Veränderungen frühzeitig zu erkennen oder die kognitive Gesundheit langfristig zu schützen“, wird Lucas Scherdel, CEO von Connectome, in einem Artikel von EU-Startups zitiert. „Connectome wurde entwickelt, um diese Lücke zu schliessen. Durch die langfristige Messung der Hirnfunktion gehen wir über isolierte Momentaufnahmen hinaus und erstellen personalisierte Modelle der Hirnfunktion, die das Potenzial haben, die zukünftige klinische Versorgung und den Krankheitsverlauf zu verbessern. Das Verständnis des Gehirns ist kein Nischenthema mehr – es ist essenziell für das menschliche Wohlbefinden und die Resilienz der Gesellschaft.“ ce/ww

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