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Aargauer Automatiker gewinnen Wettbewerb für Geschäftsideen

Solothurn - Die Automatiker Diego Vergara López aus Rupperswil AG und Maurice Herzog aus Hornussen AG haben die diesjährigen Nordwestschweizer Meisterschaften Entrepreneurship gewonnen. Sie überzeugten mit einer Geschäftsidee zur Verwertung von Abfallholz. Sie werden die Nordwestschweiz bei den SwissSkills in St.Gallen vertreten.

(CONNECT) Zwei junge Aargauer Automatiker haben die diesjährige Nordwestschweizer Berufsmeisterschaft Entrepreneurship für sich entschieden, schreibt Ausrichterin Interessensgemeinschaft EntrepreneurSkills in einer Mitteilung. Diego Vergara López aus Rupperswil und Maurice Herzog aus Hornussen überzeugten die Jury mit einer Lösung zur Verwertung von Abfallholz. Dabei wird das Abfallholz für den 3D-Druck aufbereitet und zu Designer-Geschirr verarbeitet.

Das Zweierteam aus dem Aargau wird den Kanton und die Region Nordwestschweiz am nationalen Wettbewerb SwissSkills Championship vertreten. Dieser findet an der Ostschweizer Messe für Aus- und Weiterbildung Ende August in St.Gallen statt. „Unser Ziel ist es, die jungen Berufsleute, welche überdurchschnittliche Leistungen und Initiative zeigen, ausfindig zu machen und ihnen einen Wettkampf zu bieten, der das Tor zur grossen Welt öffnet“, wird Andri Silberschmidt, Nationalrat (FDP/ZH) und Präsident der Interessensgemeinschaft EntrepreneurSkills, in der Mitteilung zitiert.

Die beiden Konstrukteure Jonas Kälin aus Staffelbach AG und Mike Bläsi aus Solothurn belegten bei den diesjährigen Nordwestschweizer Meisterschaften den zweiten Platz. Sie stellten eine Lösung für die Wiederverwertung von Bleibatterien vor. Die drittplatzierten Kaufleute Nuno Renna aus Gerlafingen SO und Michael Grotz aus Magglingen BE punkteten mit Auffangmethoden von Plastik in Bächen.

Im Wettbewerb hatten die insgesamt neun Zweierteams die Aufgabe, innerhalb eines Tages eine Geschäftsidee für eine vorgegebene Problemstellung zu entwickeln. Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) stand den Teilnehmenden dabei offen. „Die jungen Talente wenden KI als Tool an, lassen sich Denken und Kreativität aber nicht von ihr abnehmen“, heisst es in der Mitteilung. ce/hs

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