ZHAW verzeichnet 2025 rekordhohe Zahl von Studierenden

Winterthur - Die Zahl der Studierenden an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ist 2025 um 2,4 Prozent auf 14'995 gestiegen, ein neuer Rekord. Die im Februar 2025 neu angetretene Rektorin Regula Jöhl will die Kooperation zwischen den Departementen weiter stärken.

(CONNECT) Die ZHAW fasst in ihrem Jahresbericht für das „äusserst ereignisreiche“ Jahr 2025 Höhepunkte zusammen, zu denen sie die erneut rekordhohe Zahl von Studierenden zählt. Diese stieg um weitere 2,4 Prozent auf 14'995. Die Studierenden verteilten sich auf 34 Bachelor- und 20 Masterstudiengänge. Die ZHAW beschäftigte 3729 Mitarbeitende in 2860 Vollzeitäquivalenten. Bei Kosten von 596 Millionen Franken konnte ein Überschuss von 4,15 Millionen Franken erwirtschaftet werden. Der Selbstfinanzierungsgrad blieb mit 80,2 Prozent auf einem hohen Niveau.

Die Höhepunkte in der Forschung reichten von einem Zertifizierungsschema für Künstliche Intelligenz-Systeme über einen Recyclingprozess für ausgediente Fenster bis zu Leitlinien für die Behandlung von Arthrose. Zudem boten Summer Schools praxisrelevante Erfahrungen. Ein neues Doktoratsprogramm für biomedizinische Fachpersonen wurde erstmals angeboten. Das Social Entrepreneurship-Labor förderte Projekte, die sich für gesellschaftliche Teilhabe engagieren. Mit dem Sustainable Impact Program und neuen Living Labs wurden neue Nachhaltigkeitsinitiativen gestartet.

Die neue Rektorin Regula Jöhl übernahm im Februar das Ruder an der ZHAW, zeitgleich mit dem Inkrafttreten der neuen Strategie der Hochschule. In ihrem Vorwort zum Jahresbericht betont sie die Kernaufgabe der ZHAW, nachhaltig transformativ zu wirken, also Wissen zu schaffen und zu teilen. Dafür setze die ZHAW auf unternehmerisches Denken und starke Partnerschaften. So ging sie 2025 insgesamt 19 neue Kooperationen mit Hochschulen von Italien bis Australien ein. „Damit“, so Jöhl, „sichern wir uns renommierte Partner für eine exzellente Forschungszusammenarbeit und positionieren uns als hochrangige Bildungsinstitution in Europa und weltweit“.

Jöhl zitiert auch eine unabhängige Studie für die Region Zürich, wonach pro Franken, den der Kanton in die ZHAW investiert, 3 Franken Wertschöpfung resultieren. Zudem arbeitet fast die Hälfte der 3800 Absolventinnen und Absolventen direkt nach dem Abschluss in Winterthur, Zürich oder Wädenswil. Auch dadurch baue die ZHAW eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis. Im laufenden Jahr will die Rektorin unter anderem die Kooperation zwischen den Departementen weiter stärken. ce/mm

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