(CONNECT) Der Verband Frauenunternehmen (VFU) und die UBS Schweiz haben bei einem gemeinsam ausgerichteten Neujahrsanlass ihre neue Partnerschaft gefeiert und das Jahresmotto ausgerufen. Mit „Gesund.Selbstbestimmt.Erfolgreich“ wird der Rahmen für Aktivitäten 2026 gesetzt. „Im VFU stärken, inspirieren und helfen wir uns gegenseitig“, betonte VFU-Präsidentin Riccarda Mecklenburg. Ziel sei ein gesundes unternehmerisches, aber auch persönliches Wachstum.
Mit der UBS als Partnerin dockt der VFU an das Women’s-Wealth-Netzwerk der Bank an. Der Anteil des weltweiten Vermögens, das in Frauenhänden liegt, wächst laut Sandra Huber-Schütz rasant. Als Managing Director und Vice-Chairwoman der UBS Schweiz ist sie massgeblich für Women’s Wealth verantwortlich, wozu unter anderem eine Akademie für Finanz-Know-how gehört. „Die Unternehmerinnen des VFU haben eine Vorbildfunktion und diese wollen wir unterstützen“, so Sandra Huber-Schütz.
Heike Bischoff-Ferrarivon der Universität Baselhat den Mitgliedern Tipps an die Hand gegeben, durch welche Routinen diese im Alltag ein gesundes Altern fördern können. Die Expertin hat in Zürich unter anderem die Universitäre Klinik für Altersmedizin etabliert und federführend an einigen internationalen Studien mitgewirkt. „70 bis 90 Prozent der Faktoren, die die gesunde Lebenserwartung erhöhen, sind an unseren Lebensstil gebunden“, erklärte sie. Heute gilt es als bestätigt, dass sich insbesondere sieben Aspekte positiv auf das biologische Alter auswirken: ausreichend Schlaf, Bewegung, kognitive Stimulation, Stressregulation, ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf Zigaretten. Zudem rät die Wissenschaftlerin auf Basis von Studien zu drei Kraft-Trainingseinheiten pro Woche sowie zur täglichen Einnahme von Vitamin D und Omega 3.
Diese Themen untersuchen ab Frühjahr 2026 in grösserem Rahmen Fachleute am Schweizer Campus für gesunde Langlebigkeit, den Heike Bischoff-Ferrari mit einem internationalen Forschungskonsortium aufbaut. Dort soll es einerseits darum gehen, möglichst vielen Menschen Wissen für ein langes gesundes Altern zu vermitteln. Andererseits wollen die Forschenden positive Effekte personalisierter Präventionsmassnahmen belegen und die sogenannte Medizin Version 2 mitgestalten. „Die Schweiz wird so zu einem Modellland für gesunde Langlebigkeit“, sagte Heike Bischoff-Ferrari. ce/yvh

