Die UBS schloss das dritte Quartal mit einem Reingewinn von 0,9 Milliarden Franken (+14 Prozent) ab. Der Vorsteuergewinn stieg um 39 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken. Viele vermögende Kunden zogen aufgrund der von der UBS erhobenen Negativzinsen auf Euroguthaben sowie aufgrund von verschiedenen Regierungsprogrammen im Kampf gegen die Steuervermeidung Geld ab. Dennoch konnte die Bank bei der vermögenden Kundschaft unter dem Strich mit einer positiven Bilanz von 2,4 Milliarden Franken abschliessen. Allerdings ist die Nettomarge im globalen Vermögensverwaltungsgeschäft im Jahresvergleich von 20 auf 19 Prozent geschrumpft.
Die Investmentbank entwickelte sich erfreulich. Der Vorsteuergewinn betrug im dritten Quartal 269 Millionen Franken (Vorjahr 161 Millionen Franken). Dabei konnte der schwache Anleihehandel mit einem guten Aktiengeschäft ausgeglichen werden.
Im globalen Ausblick geht die UBS von einer globalen wirtschaftlichen Erholung aus. Geopolitische Spannungen und die makroökonomische Unsicherheit stellten jedoch nach wie vor ein Risiko für die Anlegerstimmung dar. Zudem setzten tiefe und negative Zinsen, insbesondere in der Schweiz und der Eurozone, die Nettozinsmarge unter Druck, wobei die Normalisierung der US-Geldpolitik dies teilweise kompensieren könnte. ssp

