UBS steigert Gewinn vor Steuern

Zürich - Die UBS hat ihre Vorsteuergewinne 2017 deutlich steigern können. Insbesondere der Bereich Vermögensverwaltung glänzte mit hohen Zuwachsraten. Die verwalteten Kundengelder stiegen auf einen neuen Höchststand. Die US-Steuerreform macht einen heftigen Abschreiber nötig.

„2017 war ein hervorragendes Jahr für uns“, wird Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer der UBS, in der Mitteilung der Zürcher Grossbank zum Jahresergebnis zitiert. „Wir erzielten ein stärkeres Resultat als im Vorjahr und erreichten unsere anvisierten Nettokosteneinsparungen.“ Letztere werden in der Mitteilung auf 2,1 Milliarden Franken beziffert. 

Der bereinigte Vorsteuergewinn der UBS belief sich laut Mitteilung im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 6,335 Milliarden Franken. Gegenüber 2016 entspricht dies einer Steigerung von 19 Prozent. Allerdings macht die amerikanische Steuerreform einen Abschreiber von 2,87 Milliarden Franken nötig. Dieser wird nötig, weil aufgrund der künftig niedrigeren Unternehmenssteuern in den USA bisherige Steuergutschriften an Wert verlieren. 

Zugleich konnten die im Asset Management verwalteten Kundengelder auf 770 Milliarden Franken erhöht werden. Sie erreichen damit laut UBS den höchsten Stand seit neun Jahren. 

Unter den einzelnen Geschäftsbereichen erwirtschaftete der Bereich Global Wealth Management mit 4,128 Milliarden Franken den höchsten bereinigten Vorsteuergewinn. Gegenüber 2016 wurde eine Steigerung von 14 Prozent realisiert. Im Bereich Personal & Corporate Banking wurde ein bereinigter Vorsteuergewinn von 1,681 Milliarden Franken erwirtschaftet. Hier entspricht das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um 4 Prozent. Auch im Bereich Asset Management musste ein Rückgang der Vorsteuergewinne um 5 Prozent auf 525 Millionen Franken hingenommen werden. Die bereinigten Vorsteuergewinne von 1,497 Milliarden Franken im Bereich Investment Bank blieben hingegen im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Geschäftsbereiche Corporate Center - Services, Group Asset and Liability Management sowie Non-core und Legacy Portfolio wiesen Vorsteuerverluste von insgesamt 1,496 Milliarden Franken aus. hs

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