UBS kauft einen Teil des Nordea-Geschäfts

Zürich - Die UBS übernimmt das in Luxemburg ansässige Private Banking-Geschäft des schwedischen Bankkonzerns Nordea. Dadurch will die Grossbank ihre Präsenz in Europa weiter ausbauen.

Das betroffene Geschäft von Nordea wird in die Beratungsplattform der UBS integriert, wie UBS Europa in einer Mitteilung schreibt. Per Ende 2017 umfasste dieses verwaltete Vermögen in der Höhe von 13 Milliarden Euro.

Mit der Transaktion will die UBS ihre Position in Europa weiter ausbauen und mehr Kunden aus nordeuropäischen Ländern gewinnen. Nordea will ihre Vermögensverwaltung auf Skandinavien konzentrieren und trennt sich daher von Teilen ihres Geschäfts in Luxemburg. An der Vermögensverwaltung für institutionelle Kunden Luxemburg hält Nordea allerdings fest.

Die Zürcher Grossbank UBS hat ihre Europa-Einheit 2016 gegründet. Neben dem Hauptsitz in Deutschland verfügt diese über Niederlassungen in Luxemburg, Schweden, Dänemark, Italien, Spanien und Österreich. UBS will UBS Europa zu einem paneuropäischen Vermögensverwalter machen. ssp

Zurück zur Übersicht