UBS bekennt sich zu Schweizer Wurzeln

Zürich - Die UBS sieht sich als eine globale Bank mit Schweizer Wurzeln, sagt Verwaltungsratspräsident Axel Weber in einem Interview. Der Grossteil des künftigen Wachstums dürfte aber aus den Schwellenländern kommen.

Die UBS sieht den Standort Schweiz als einen Vorteil an. „Wir sind eine Schweizer Bank und konzentrieren uns auf das, was die UBS ausmacht: eine globale Bank mit Schweizer Wurzeln“, sagt Axel Weber in einem Interview mit der „NZZ am Sonntag“. „Die globale Vermögensverwaltung und die Schweizer Universalbank bilden den Kern, das sind die beiden stabilen Pfeiler, auf denen der Erfolg der UBS beruht.“ Diese beiden Pfeiler hätten auch den Grossteil der Gewinne von 3 Milliarden Franken in den ersten neun Monaten des Jahres erzielt. „Die Schweiz ist dabei ein wichtiger Stabilisierungs- und Identitätsfaktor.“ 

Die Schweiz biete vieles, was für die Vermögensverwaltung wichtig sei: „tiefe Arbeitslosenrate, verlässliche Gesetzgebung, ein stabiles politisches Klima, sehr niedrige Staatsverschuldung und eine erfolgreiche, stabilitätsorientierte Geldpolitik“.

Bei allem Bekenntnis zur Schweiz: „Das künftige Wachstum der UBS stammt zu einem grossen Teil aus den aufstrebenden Ländern“, so Weber. Die Präsenz in China werde sich in den kommenden fünf Jahren „nahezu verdoppeln“. stk

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