Swiss fliegt mit Rückenwind. Die Fluggesellschaft hat in den ersten drei Quartalen ihren Umsatz um 4,0 Prozent auf 3,71 Milliarden Franken steigern können. Ihr Gewinn stieg sogar um 32,0 Prozent auf 460 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heisst. Davon wurden allein im dritten Quartal 260 Millionen Franken erzielt. Die Fluggesellschaft macht dafür nicht nur den konjunkturellen Rückenwind verantwortlich, sondern auch das konsequente Kostenmanagement und die Flottenerneuerung. So wurde der Airbus A340-300 durch acht Maschinen des Typs Boeing 777-300ER ersetzt, die letzten Avro RJ100 durch acht Bombardier CS100 und vier CS300.
Die Auslastung der Flugzeuge konnte sowohl im Passagier- als auch im Frachtbereich gesteigert werden. Insgesamt stieg die Auslastung um 1,7 Prozent auf 83,0 Prozent. Trotz eines saisonal wohl schwächeren vierten Quartals rechnet Swiss für 2017 mit einem Ergebnis über dem Vorjahr.
Die Swiss-Muttergesellschaft Lufthansa hat zwischen Januar und Dezember sogar das beste Dreivierteljahr ihrer Geschichte erzielt, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Ihr Umsatz stieg um 12,1 Prozent auf 26,76 Milliarden Euro, ihr operativer Gewinn um 52,7 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro. stk

