Swiss Re rechnet mit Milliardenbelastung durch Hurrikane

Zürich - Der Rückversicherer Swiss Re schätzt die eigene Schadensbelastung aus den Hurrikanen Harvey, Irma und Maria sowie den Erdbeben in Mexiko auf rund 3,6 Milliarden Dollar. Sie beträgt damit nur einen Bruchteil der versicherten Schäden insgesamt.

Einer Mitteilung von Swiss Re zufolge dürfte der versicherte Gesamtschaden der jüngsten Naturkatastrophen rund 95 Milliarden Dollar betragen. Die Summe ist das Ergebnis einer vorläufigen Schätzung, die nach Angaben des Schweizer Rückversicherers höheren Unsicherheiten als gewöhnlich unterliegt.

Den eigenen Anteil der Schadensbelastung aus den Hurrikanen Harvey, Irma und Maria sowie aus den Erdbeben in Mexiko gibt Swiss Re für das dritte Jahresquartal mit 3,6 Milliarden Dollar nach Weiterrückversicherung (Retrozession) und vor Steuern an. Etwa 175 Millionen Dollar davon entfallen auf die von den Erdbeben in Mexiko angerichteten Schäden. 

„Dank unseren langjährigen und engen Kundenbeziehungen sowie unserer Erfahrung in der Bearbeitung komplexer Schäden nach grossen Naturkatastrophen sind wir in der Lage, unsere Kunden zu unterstützen, wenn sie uns am meisten brauchen“, wird Christian Mumenthaler, Group Chief Executive Officer von Swiss Re, in der Mitteilung zitiert. „Gerade in solchen Situationen können wir unser differenziertes Wertversprechen leben und beweisen, welche Bedeutung die Versicherungs- und Rückversicherungsindustrie für die Gesellschaft hat.“ hs 

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