Swiss Re bekennt sich zum Standort Schweiz

Zürich - Trotz schärferen Regulierungen in der Finanz- und Versicherungsbranche bekennt sich der Zürcher Rückversicherer Swiss Re zum Standort Schweiz. Laut CEO Christian Mumenthaler hat dieser „enorme Stärken“.

Zu den Stärken des Standorts Schweiz zählt Christian Mumenthaler in einem Interview mit der „NZZ am Sonntag“ etwa die direkte Demokratie, das „tolle Bildungssystem“, das Subsidiaritätsprinzip und den flexiblen Arbeitsmarkt. Die Schweiz habe jedoch gleichzeitig auch die Tendez, „alles besser machen zu wollen“. Dies zeige sich unter anderem an den schärferen Regulierungen in der Finanz- und Versicherungsbranche. „Doch bisher können wir mit den schärferen Anforderungen gut leben“, so Mumenthaler.

Ob 2017 ein gutes oder ein schlechtes Jahr für den Rückversicherer war, lässt sich laut Mumenthaler schwer beurteilen. Es gebe alle Jahre Katastrophenschäden, die bezahlt werden müssen. Wenn nicht viel passiere, senke das Unternehmen im Gegenzug die Versicherungsprämien. 2017 habe es versicherte Schäden von schätzungsweise 136 Milliarden Dollar gegeben. „Das ist nicht so viel wie wir 2005 bei den Stürmen Katrina, Rita und Wilma gesehen haben - aber wir erwarten, dass die Versicherungsprämien ansteigen“, so Mumenthaler.

Die aktuellen grossen Risiken für die Schweiz sind laut dem Swiss Re-Chef Erdbeben, eine Pandemie, die von einer klassischen Grippe ausgeht, und der Ausfall der Stromversorgung. ssp

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