(CONNECT) Der Warenprüfer SGS steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal 2026 um 3,9 Prozent auf 1,747 Milliarden Franken, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das organische Wachstum betrug 5,3 Prozent (Vorjahresquartal: 5,6 Prozent), während Portfolioeffekte 7,3 Prozent beitrugen. Negative Währungseffekte von 8,7 Prozent wirkten dämpfend.
Der Geschäftsbereich Testing & Inspection wuchs organisch um 5,0 Prozent auf 1,561 Milliarden Franken. Business Assurance legte mit 7,4 Prozent auf 186 Millionen Franken ebenfalls deutlich zu. Wachstumstreiber waren insbesondere Nachhaltigkeitsdienstleistungen sowie Angebote im Bereich Digital Trust. Zu den positiven Portfolioeffekten trugen mehrere Übernahmen bei, darunter Granite River Labs Services und weitere spezialisierte Unternehmen in den Bereichen Konnektivität und Industrieprüfung.
Regional entwickelte sich SGS vor allem in Asien-Pazifik mit einem organischen Wachstum von 8,9 Prozent auf 502 Millionen Franken sowie in Lateinamerika mit 8,5 Prozent auf 169 Millionen Franken dynamisch. Auch Europa (+2,4 Prozent), Osteuropa/Naher Osten/Afrika (+2,0 Prozent) und Nordamerika (+1,4 Prozent) verzeichneten Zuwächse.
CEO Géraldine Picaud betont, dass die Rekordzahlen die Stärke und Diversität des Portfolios der Prüfgesellschaft unterstreichen würden. SGS baue seine Kompetenzen im Bereich Digital Trust weiter aus und integriere verstärkt Künstliche Intelligenz in seine Dienstleistungen. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt das Unternehmen einen Ausblick mit einem organischen Umsatzwachstum von 5 bis 7 Prozent sowie zusätzlichen Impulsen durch Akquisitionen in gleicher Grössenordnung. ce/ja

