Schwächerer Franken beflügelt Industrie

Zürich - Schweizer Einkaufsmanager geben sich optimistisch. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie ist erneut gestiegen. Mit 62 Punkten steht er auf dem höchsten Stand seit Februar 2011.

Der von procure.ch und der Credit Suisse erhobene Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie ist im Oktober um 0,3 Punkte auf 62 Zähler gestiegen. Ein PMI-Wert über 60 Punkten ist bisher nur in den Blütezeiten der Industrie erreicht worden, wie es in einer Mitteilung zum Index heisst. Bereits seit fünf Monaten bewegt sich der Index nach oben. Dies zeige, dass sich die Abschwächung des Frankens positiv auf die Schweizer Industriekonjunktur auswirkt.

Der positive Trend dürfte anhalten. Darauf weisen unter anderem auch die gefüllten Auftragsbücher und die trotz reger Produktion praktisch unveränderten Lagerbestände hin. Auch der Personalbestand wurde im Oktober aufgestockt.

Mit der Abschwächung des Frankens hat sich allerdings der Einkauf verteuert. Mit 73,2 Punkten hat die Subkomponente Einkaufspreise fast einen neuen historischen Höchstwert erreicht.

Derweil ist der PMI für Dienstleistungen um 2,5 Zähler auf 60,8 Punkte gesunken. Damit liegt er allerdings weiterhin um 12 Indexpunkte höher als im Vorjahr. ssp

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