Roche stellt weltweit vollständig auf erneuerbaren Strom um

Basel - Roche bezieht seinen weltweiten Strombedarf neu vollständig aus erneuerbaren Quellen. Der Pharmakonzern bezieht den grössten Teil aus dem Netz. Der Anteil eigener Solaranlagen und anderer lokaler Lösungen wächst.

(CONNECT) Das Pharmaunternehmen Roche hat zum Ziel, bis zum Jahr 2045 entlang der gesamten Wertschöpfungskette klimaneutral zu werden. Wie es in einer Mitteilung des Konzerns mit Hauptsitz in Basel ausweist, wurde 2025 ein wichtiger Zwischenschritt erreicht, indem die Umstellung auf nachhaltige Elektrizität an allen Standorten abgeschlossen werden konnte.

„Dieser Erfolg zeigt, was möglich ist, wenn langfristige Ziele beharrlich und systematisch umgesetzt werden“, wird Silke Hörnstein, Leiterin Corporate Strategy and Sustainability bei Roche, in der Mitteilung zitiert. „Es ist ein wichtiger Meilenstein, Standort für Standort aufgebaut, der unsere Umweltbelastung verringert und zugleich unsere Arbeit für Patientinnen und Patienten weltweit unterstützt.“

Der grösste Teil des Stroms wird aus dem Netz bezogen, wobei eigene Solaranlagen oder Lösungen vor Ort einen wachsenden Anteil beitragen. So wird am Standort Basel/Kaiseraugst nachhaltige Elektrizität teilweise in Kombination mit lokal verfügbaren erneuerbaren Quellen genutzt, etwa Wasserkraft aus dem Rhein. Durch die zusätzliche Inbetriebnahme eines Wärmepumpensystems will der Schweizer Standort bis 2030 eine CO₂-neutrale Energieversorgung erreichen.

In anderen Regionen wie Singapur, wo nachhaltiger Netzstrom weniger verfügbar sei, setze Roche auf eigene Photovoltaik und Energiespeicher. Auch am Produktionsstandort Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon kombiniert Roche erneuerbaren Netzstrom mit eigener Solarstromerzeugung und Batteriespeichern. „Wir stärken unsere Fähigkeit, den Betrieb ohne Unterbrechungen aufrechtzuerhalten, und sichern damit letztlich die Versorgung der Patientinnen und Patienten“, so Phil Adamson, Leiter des Standorts Hillsboro. ce/as

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