(CONNECT) Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind im vierten Quartal 2025 weiter gestiegen, heisst es in einer Mitteilung der Raiffeisen zu ihrem neuen Transaktionspreisindex. Preise für Einfamilienhäuser sind im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent gestiegen, Stockwerkeigentum kostet 1,2 Prozent mehr. Verglichen mit dem vierten Quartal 2024 kosteten Einfamilienhäuser damit Ende 2025 insgesamt 5,7 Prozent und Stockwerkeigentum 3,8 Prozent mehr.
Verglichen zum Vorjahr verzeichneten Einfamilienhäuser in den Regionen Bern (+8 Prozent) und der Ostschweiz (+6,9 Prozent) den höchsten Preisanstieg, in der Nordwestschweiz hielten sich die Preise etwas stabiler (+3,0 Prozent). Stockwerkeigentum wurde besonders in der Innerschweiz (+6,7 Prozent) und der Ostschweiz (+4,3 Prozent) teuer, während Preise in der Region Bern nur knapp anstiegen (+0,8 Prozent) und am Genfersee sogar sanken (-0,5 Prozent).
Gegliedert nach Gemeindetypen verzeichneten Zentren (+5,4 Prozent) und touristische Gemeinden (+5,3 Prozent) bei Einfamilienhäusern den höchsten Preiszuwachs, in den urbanen Zentren stiegen Preise mit +4,5 Prozent durchschnittlich am wenigsten. Bei Stockwerkeigentum legten besonders touristische Gemeinden mit +4,6 Prozent deutlich zu, die niedrigste Preisdynamik verzeichneten Zentren mit einem durchschnittlichem Preiswachstum von 1,2 Prozent.
„Im Unterschied zum Mietwohnungsmarkt, wo sich das Mietpreiswachstum aufgrund der rückläufigen Zuwanderung zuletzt etwas beruhigt hat, bleibt die Preisdynamik im Eigenheimmarkt, der stärker von der inländischen Nachfrage geprägt ist, ungebrochen hoch", wird Fredy Hasenmaile zitiert, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz. ce/ja

