(CONNECT) Die Orell Füssli AG steigerte gemäss einer Mitteilung 2025 ihren Umsatz auf 272,8 Millionen Franken (Vorjahr: 252,5). Auch der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) legte um 32 Prozent auf 29,8 Millionen Franken zu, der Reingewinn um 31 Prozent von 17,5 auf 23 Millionen Franken.
Die Division Sicherheitsdruck, die von hoher Auslastung, neuen Aufträgen und einem vorteilhaften Produktmix profitierte, trug massgeblich zum Ergebnis bei. Der Umsatz in diesem Segment stieg auf 99,7 Millionen Franken (86,4), das EBIT auf 21,3 Millionen Franken (12,9). Die weltweite Nachfrage nach Banknoten bleibt hoch und die Zahl der gedruckten Banknoten wuchs in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich. Im Berichtsjahr gewann Orell Füssli zudem einen internationalen Auftrag für den Druck von Pässen.
Auch der Buchhandel entwickelte sich positiv. Trotz verhaltener Konsumentenstimmung wuchsen stationärer Handel und E-Commerce profitabel. Der Umsatz von Orell Füssli Thalia AG lag bei 128,3 (124,3), das EBIT bei 10,5 Millionen Franken (9,3).
Rückläufig war hingegen die Division Industrielle Systeme (Zeiser). Sie litt unter einer schwächeren Nachfrage, verschobenen Aufträgen sowie Währungseffekten. Der Umsatz sank auf 23,0 Millionen Franken (24,8), das EBIT auf 2,2 Millionen Franken (3,5).
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung am 20. Mai 2026 eine Erhöhung der Dividende von 4,40 auf 5,80 Franken pro Aktie. Zudem sollen Rosmarie Schlup und Martin Thorbjörnson neu in den Verwaltungsrat gewählt werden und auf Thomas Moser sowie Johannes Schaede folgen. Beide stehen aufgrund der Amtszeit- respektive Altersbeschränkung für Verwaltungsräte nicht mehr zur Wahl. ce/as

