Naturkatastrophen belasten Swiss Re

Zürich - Swiss Re muss für die ersten neun Monate des Jahres einen Verlust von 468 Millionen Dollar hinnehmen. Der Grund dafür sind in erster Linie Naturkatastrophen. Der Rückversicherer will dennoch eigene Aktien zurückkaufen.

Im vergangenen Jahr konnte Swiss Re noch einen Gewinn von 3,04 Milliarden Dollar schreiben. Aufgrund der Hurrikane Harvey, Irma und Maria sowie wegen zwei Erdbeben in Mexiko schliesst der Rückversicherer die ersten neun Monate des laufenden Jahres allerdings mit einem Verlust von 468 Millionen Dollar.

Einen besonders hohen Verlust (761 Millionen Dollar) erlitt die Einheit Corporate Solutions, welche sich auf massgeschneiderte Lösungen für Grosskunden konzentriert. Die Einheit Property & Casualty Re, schloss zudem mit einem Verlust von 652 Millionen Dollar. Im Life & Health-Geschäft nahm der Gewinn allerdings um 17 Prozent auf 741 Millionen Dollar zu. Die Sparte Life Capital erwirtschaftete einen Gewinn von 789 Millionen Dollar.

Trotz rekordhoher Belastung aus Naturkatastrophen wird Swiss Re weitere eigene Aktien zurückkaufen. Am 3. November wird ein öffentliches Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 1 Milliarde Franken gestartet.

„Die massiven Naturkatastrophen in diesem Jahr haben unsere Ergebnisse natürlich beeinträchtigt. Wir sind aber bestens gerüstet, diese Schäden zu absorbieren und den betroffenen Menschen und Unternehmen – gemeinsam mit unseren Kunden – zu helfen, wieder auf die Beine zu kommen“, so Christian Mumenthaler, CEO von Swiss Re. ssp

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