Mobiliar will 1000 gemeinnützige Wohnungen realisieren

Bern - Die Mobiliar wird bis zu 200 Millionen Franken an Eigenkapital in den Bau von bis zu 1000 gemeinnützigen Wohnungen in der gesamten Schweiz investieren. Diese werden nicht gewinnorientiert vermietet. Dafür hat die genossenschaftlich organisierte Versicherung die Dedicasa AG gegründet.

(CONNECT) Die Mobiliar wird laut ihrer Mitteilung für den gemeinnützigen Wohnungsbau aktiv: Die Versicherung wird in den kommenden Jahren schweizweit bis zu 200 Millionen Franken an Eigenkapital in den Bau von bis zu 1000 Wohnungen investieren. Diese werden nach dem Prinzip der Kostenmiete vermietet. Das bedeutet, dass die Mieten die effektiven Kosten für Bau, Finanzierung und Unterhalt decken und nicht gewinnorientiert sind.

„Als Genossenschaft liegen uns Gemeinschaft und die Zukunftsfähigkeit der Schweiz am Herzen“, wird Stefan Mäder, der Verwaltungsratspräsident der ältesten privaten Versicherungsgesellschaft der Schweiz, zitiert. Sie begeht 2026 ihr 200-Jahr-Jubiläum. „Dazu gehört auch, dass Menschen Zugang zu Wohnraum haben. Mit unserem Engagement steht die langfristige Sicherung von bezahlbarem Wohnraum und ein nachhaltiger gesellschaftlicher Mehrwert im Vordergrund.“

Für diesen gemeinnützigen Zweck hat die Mobiliar die Dedicasa AG gegründet. Die Entwicklung und Bewirtschaftung der Wohnungen wird die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG im Auftrag der Dedicasa übernehmen.

„Die Herausforderung des bezahlbaren Wohnraums kann niemand allein lösen“, so Belinda Walther Weger, Leiterin Public Affairs und Nachhaltigkeit bei der Mobiliar. „Wir wollen jedoch Teil der Lösung sein und unseren Beitrag leisten. Deshalb engagieren wir uns bei diesem gesellschaftlich relevanten Thema.“ ce/mm

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