Der Zürcher Technologiekonzern ABB und Microsoft haben im Rahmen eines Pilotprojekts zur Analyse von Lachs anhand Künstlicher Intelligenz eine gemeinsame Lösung entwickelt. Diese testen sie nun gemeinsam mit Norway Royal Salmon, einem norwegischen Anbieter von Zuchtlachs, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.
Bei der Lösung von ABB und Microsoft werden unter anderem Unterwasserkameras für die visuelle Objekterkennung per Fernsteuerung eingesetzt. Das Videomaterial wird mit Künstlicher Intelligenz kombiniert. So kann der Fischbestand auf offener See gezählt und die Biomasse geschätzt werden. Ausserdem kann Gesundheit und Entwicklung von Fischen aus der Ferne mitverfolgt werden.
Dank der Lösung müssen die Mitarbeitenden nicht mehr so oft zum Fischbestand fahren, was die CO2-Bilanz insgesamt verbessert. Ausserdem entsteht für Norway Royal Salmon ein Wettbewerbsvorteil, weil wichtige Daten aus der Lachszucht erfasst werden können. ssp

