(CONNECT) Die Inbetriebnahme der vom Energiedienstleister Repower geplanten alpinen Solaranlage Madrisa Solar schreitet voran, wie aus einer Mitteilung der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) hervorgeht. Zur laufenden zweiten Bauetappe oberhalb der Gemeinde Klosters in Graubünden informiert die EKZ, dass die Hälfte der Anlage bereits am Netz sei. Laut Fabio Maurizio, Projektleiter Madrisa Solar bei Repower, könnten bis Ende November mindestens 70 Prozent der Anlage ans Netz gehen. Die 10'000 bifazialen Solarmodule entsprächen einer Modulleistung von knapp 6 Megawatt-Peak, heisst es. Baubeginn war am 4. Juni 2025. Bis Herbst 2027 soll das Solarkraftwerk vollständig in Betrieb gehen.
Im Zuge des Baus wurde die Netzinfrastruktur für die Stromeinspeisung ausgebaut. Der Grossteil der Energiemenge werde vor Ort für den Betrieb der Klosters-Madrisa-Bergbahnen sowie von der Gemeinde Klosters genutzt. Den restlichen Teil nehme die EKZ ab. „Madrisa Solar bringt zusätzlichen einheimischen Solarstrom in die Versorgung unserer Kundinnen und Kunden und stärkt die Versorgungssicherheit, besonders im Winter“, wird Jonathan Beyli, Projektleiter Madrisa Solar bei EKZ, zitiert.
Madrisa Solar sei konsequent für eine hohe Winterstromerzeugung konzipiert. Durch ihre Höhenlage, hohe Sonneneinstrahlung, kalte Temperaturen und die Reflexion des Schnees sei das alpine Solarkraftwerk dafür ausgerichtet. Laut der EKZ werden mehr als 40 Prozent des Stroms während der Wintersaison erzeugt, wenn zusätzliche einheimische Stromquellen benötigt werden.
Für die Bevölkerung besteht am Samstag, 3. Oktober 2026, Gelegenheit, die Baustelle zu besichtigen. Der Tag der offenen Baustelle findet bei gutem Wetter von 11 bis 15 Uhr rund um das alpine Solarkraftwerk statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. ce/heg

