Der Immobilienblasenindex der UBS ist im dritten Quartal leicht gesunken und notiert bei 1,38 Indexpunkten. Damit liegt er jedoch weiterhin in der Risikozone. Den Rückgang erklärt die UBS unter anderem mit den Eigenheimpreisen. Diese sind seit dem Immobilienboom im Jahr 2000 erstmals leicht gesunken. Weitere Gründe sind das schwache Wachstum der Hypothekarverschuldung sowie die schwächere Nachfrage nach Buy-to-let-Investitionen. Dabei handelt es sich um den Erwerb von Wohnungen zu Investitionszwecken.
Der Anteil der Kreditanträge für zur Vermietung vorgesehene Wohnungen bewegt sich seit 2012 zwischen 18 und 20 Prozent. Damit tragen Buy-to-let-Investitionen trotz leichten Rückgangs bei der Nachfrage weiterhin zu den bestehenden Ungleichgewichten auf dem Eigenheimmarkt bei, so die UBS.
Ein deutlicher Abbau der Ungleichgewichte auf dem Immobilienmarkt wurde durch sinkende Mieten sowie schwaches Wirtschaftswachstum verhindert. Denn dadurch hat sich die Schere zwischen Kauf- und Mietpreisen weiter geöffnet. Ausserdem stagnierte das Verhältnis von Kaufpreisen zu Haushaltseinkommen. ssp

