IBM tritt SCION Association bei

Luzern/Zürich - Das IT-Unternehmen IBM setzt sich als neues Mitglied der SCION Association für die Etablierung der SCION-Technologie ein. Diese Internetarchitektur ist an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich entwickelt worden.

(CONNECT) IBM ist neues Mitglied der SCION Association, wie einer Mitteilung des in Luzern ansässigen Verbandes zu entnehmen ist. Die Association will das volle Potential der an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelten Technologie fördern und ist von ETH, der SIX und der Schweizerischen Nationalbank (SNB) 2022 gegründet worden.

Bei SCION (Scalability, Control, and Isolation On Next-Generation Networks) handelt es sich um die Architektur für ein Internet der Zukunft. Dabei bilden Cybersicherheit, Datenwahlfreiheit und Cyber-Resilienz für kritische Sektoren die Schwerpunkte. „Durch die nahtlose Integration der SCION-Technologie kann IBM Organisationen dabei unterstützen, ihre Cyber-Resilienz zu stärken, die Sicherheit zu erhöhen, die Verfügbarkeit zu maximieren und den Betrieb zu vereinfachen, sodass sie sich auf das Wachstum mit KI- und automatisierungsgestützten IT-Services und -Support konzentrieren können“, wird Karin Goetz zitiert, Head of Technology Lifecycle Services bei IBM Schweiz mit Sitz in Zürich.

IBM wird künftig als Service-Integrator im SCION-Ökosystem auftreten und agiert dazu innerhalb der SCION Association als Supporter-Mitglied, „der höchsten Mitgliedschaftsstufe der Organisation“, wie es in der Mitteilung heisst. IBM wird bei Veranstaltungen tätig sein, in Komitees mitwirken und mit dem kommerziellen SCION-Anbieter Anapaya gemeinsame Aktivitäten lancieren. „Mit dem Beitritt von IBM zur wachsenden Mitgliedergemeinschaft der Organisation sind wir besser denn je aufgestellt, um weltweit etwas zu bewirken – insbesondere bei geschäftskritischen Diensten und Anwendungen“, heisst es von Luzius Cameron, Co-CEO der SCION Association. ce/jh

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