Holcim expandiert in Kolumbien

Zug/Monterrey - Holcim übernimmt den Bereich Baustoffe und Lösungen der mexikanischen Cemex in Kolumbien. Damit erweitert der Baustoffkonzern seine operative Präsenz im Land um mehr als 20 Produktionsstätten.

(CONNECT) Holcim übernimmt von Cemex den Baustoff- und Lösungsbereich in Kolumbien, für den im Jahr 2026 ein Nettoumsatz von rund 360 Millionen Dollar erwartet wird, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Transaktion mit einem Volumen von 485 Millionen Dollar  soll bereits im ersten Jahr zu einem Anstieg des Gewinns je Aktie (EPS) führen und im dritten Jahr die Kapitalrendite (ROIC) steigern. Die Akquisition steht im Einklang mit Holcims Strategie einer disziplinierten Finanzpolitik und wachstumsorientierten Kapitalallokation.

Mit der Transaktion erweitert Holcim seine operative Präsenz in Kolumbien um mehr als 20 Produktionsstätten. Dazu zählen das Zementwerk Caracolito, die Mahlstation Santa Rosa sowie über 20 Anlagen für Transportbeton, Zuschlagstoffe, Mörtel und Zusatzmittel. Die neuen Standorte ergänzen die bestehenden Aktivitäten von Holcim im Land, zu denen ein Zementwerk in Nobsa, acht Betonwerke, ein Zusatzmittelwerk und ein Zuschlagstoffwerk sowie mehr als 150 Disensa-Einzelhandelsgeschäfte gehören.

„Diese Akquisition stärkt die Präsenz von Holcim in Kolumbien und beschleunigt unser Wachstum in der attraktiven Region Lateinamerika im Einklang mit unserer Strategie NextGen Growth 2030. Die Vermögenswerte ergänzen unser bestehendes Portfolio und erweitern unsere Präsenz im Land", wird Holcim-CEO Miljan Gutovic zitiert.

Holcim aus Zug beschäftigt mehr als 45'000 Mitarbeitende in 43 Märkten weltweit. Das Unternehmen wurde kürzlich vom Top Employers Institute zum zweiten Mal nach 2025 als Global Top Employer 2025 ausgezeichnet. ce/ja

Zurück zur Übersicht