Nicht nur Privathäuser und Wohnungen, sondern auch Unternehmen müssen sich vor Einbrechern schützen. Allein im vergangenen Jahr hat Allianz Suisse 1400 Schadenfälle mit einem Schadenaufwand von fast 5,5 Millionen Franken verzeichnet. Der Durchschnittsschaden beträgt dabei rund 4000 Franken. Die Zahlen gehen aus einer Medienmitteilung des Versicherers hervor.
Bei ihren Raubzügen setzen Einbrecher laut Allianz insbesondere auf Bargeld, wertvolle Waren, spezielle Werkzeuge, Schlüssel und Computer. Sie hinterlassen zudem häufig ein Bild der Verwüstung und verursachen hohe Sachschäden.
Den Statistiken des Versicherers zufolge werden die meisten Einbrüche bei Unternehmen an Montagen gemeldet. Allein im Jahr 2017 verzeichnete Allianz an diesem Wochentag 235 Schadenfälle. Die am meisten betroffenen Betriebsarten sind dabei Restaurants und Imbissbetriebe mit rund 400 Schadenfällen über die vergangenen drei Jahre. Danach folgen Autogaragen mit 145 Schadenfällen seit 2014 und die öffentliche Verwaltung mit 143 Schadenfällen. Am häufigsten eingebrochen wurde im Kanton Zürich, gefolgt von Bern und Genf.
„Einbruchdiebstähle sind für die Betroffenen oft ein einschneidendes Erlebnis - ob im Unternehmen oder daheim. Und einen hundertprozentigen Schutz vor Einbrechern gibt es nicht. Deshalb ist es wichtig, bereits im Vorfeld entsprechende Massnahmen zu ergreifen, um ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen“, sagt Markus Deplazes, Leiter Schaden der Allianz Suisse. Er empfiehlt etwa, Schlüssel und wertvolle Gegenstände in einem qualitativ hochwertigen Kassenschrank aufzubewahren und Alarmanlagen zu installieren. ssp

