Credit Suisse profitiert von Vermögensverwaltung

Zürich - Die Credit Suisse konnte ihren Gewinn im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Die Grossbank profitierte unter anderem von der Vermögensverwaltung. Zudem hat sich auch der Sparkurs ausgezahlt.

Der Reingewinn der Credit Suisse belief sich im dritten Quartal 2017 auf 244 Millionen Franken. Im entsprechenden Quartal des Vorjahres hatte er noch 41 Millionen Franken betragen. Der ausgewiesene Vorsteuergewinn ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um 80 Prozent auf 400 Millionen Franken gestiegen.

Vor allem das Vermögensverwaltungsgeschäft ist gut gelaufen. Insgesamt konnten Netto-Neugelder in der Höhe von 10,4 Milliarden Franken eingenommen werden. Dies entspricht einem Wachstum von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die verwalteten Vermögen stiegen im Vorjahresvergleich um 12 Prozent auf einen Rekordwert von 751 Millionen Franken.

Weiter hat sich auch der Sparkurs der Bank ausgezahlt. In den ersten neun Monaten 2017 wurden Kosteneinsparungen von insgesamt 1 Milliarde Franken erzielt, davon rund 400 Millionen im dritten Quartal. Die Bank sieht sich auf Kurs, die Kosten zum Jahresende unter das bisherige Ziel von 18,5 Milliarden Franken senken zu können.

Zum weiteren Geschäftsverlauf äusserte sich Konzernchef Tidjane Thiam in einer Medienmitteilung vorsichtig: „Obwohl die Aussichten für das weltweite Wirtschaftswachstum sich weiter verbessert haben, ist die Kundenaktivität angesichts der Unsicherheit in Bezug auf die geopolitische Lage, die Geldpolitik der Zentralbanken sowie den Umfang und Zeitplan der Reformen in den USA sowie aufgrund der historisch tiefen Volatilität weiterhin verhalten.“  ssp

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