Bucher Industries schloss das Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatz von 2,65 Milliarden Franken ab. Dies entspricht einem Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Reingewinn ist um 41 Prozent auf 168 Millionen Franken angestiegen.
Profitieren konnte der Konzern insbesondere von der Erholung im Markt für Landtechnik. Für den positiven Trend waren unter anderem die besseren Bedingungen in der Milch- und Viehwirtschaft verantwortlich. Die Kuhn Group, ein Hersteller von Landmaschinen, verzeichnete entsprechend das grösste Wachstum. Der Umsatz stieg bei der Konzerntochter um 15,7 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Franken.
Die Division Hydraulics hat ihren Umsatz um 14 Prozent auf 546 Millionen Franken gesteigert. Die Sparte Municipal, welche insbesondere Kehrfahrzeuge und Winterdienstgeräte verkauft, erzielte mit 426 Millionen Franken einen um knapp 6 Prozent höheren Umsatz als im Vorjahr.
Für das laufende Jahr geht der Konzern von einem überwiegend positiven Marktumfeld aus. „Die verbesserten Bedingungen in der Milch- und Viehwirtschaft dürften anhalten, während der Ackerbau vor allem in Nordamerika aufgrund von hohen Lagerbeständen und guten Ernten noch Zeit zur Erholung beanspruchen wird“, schreibt Bucher in der Mitteilung. ssp

